Archiv der Kategorie: Stücke

Faktencheck – 2023

Mit dem Stück „Faktencheck“ meldet sich die Theatergruppe „La Vita“ im Frühjahr 2023 zurück.

Zum Inhalt

Plakatbild Faktencheck

Die anspruchsvolle Chefredakteurin eines Hochglanzmagazins beauftragt den jungen Praktikanten Jim Fingal den Wahrheitsgehalt eines 15-seitigen Essays zu überprüfen, den der berühmte unorthodoxe Autor John D’Agata über den Selbstmord eines Teenagers in einem Las Vegas Resort geschrieben hat.

Jim macht sich hoch motiviert an die Arbeit und hält seine Ergebnisse in einer 130-seitigen Tabelle fest, die seine Fragen umreißt. Einige sprechen greifbare, wenn auch strittige Details an und der ultimative Showdown zwischen Fakt und Fiktion beginnt: Waren die Ziegelsteine des Resorts blutrot oder – was weniger interessant wäre – braun? Muss der Artikel die Fakten uneingeschränkt wiedergeben oder dürfen kleine Details zu Gunsten rhetorischer Stilmittel sowie zum Aufbau von Spannung und Atmosphäre verändert werden? Sind Fakten nebensächlich bis hinderlich, wenn sie das Erregungspotential mindern? Und wo hören Fakten eigentlich auf und wo beginnt die Fiktion?

Besuchen Sie unsere Theaterabende im Frühjahr und finden sie es selbst heraus. Die Aufführungen dieser wahren Begebenheit, welche die Protagonisten Jim Fingal und John D’Agata selbst in ihrem Buch „Das Leben der Fakten“ festgehalten haben, finden vom 14. – 16. April 2023 in der TV-Halle Bammental statt. Freuen Sie sich auf ein fesselnd faszinierendes Theatererlebnis – wir freuen uns auf Sie!

Termine und Kartenreservierung

  • Freitag, 14. und Samstag, 15. April 2023, jeweils um 20 Uhr
  • Sonntag, 16. April 2023 um 16 Uhr
  • Aufführungsort: TV-Halle Bammental
  • Eintritt: 12 Euro
  • Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Staiger, Sparkasse Bammental, BSB (Bürosysteme) Bammental, Sun & Relax Wiesental
  • Reservierungen: 0171 6511991 (Edith Flory) oder per E-Mail an kontakt@lavita-bammental.de (Bitte Namen, Aufführungstermin und gewünschte Anzahl Karten nennen. Die reservierten Karten liegen bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse für Sie bereit).

Pressestimmen

faktencheck_pressestimme_amtsblatt
Amtsblatt Gaiberg – Bammental – Wiesenbach
Pressestimme des Theaterstücks "Faktencheck"
Rhein-Neckar-Zeitung
Plakat Die Welle

Die Welle – 2022

Liebe Theaterfreunde, die Theatergruppe „La Vita“ freut sich, Ihnen das Theaterstück “Die Welle“ 2022 von Reinhold Tritt präsentieren zu dürfen.

Zum Inhalt

Plakat Die Welle

Dieses Stück beruht auf einer wahren Begebenheit.
Es geschah 1967. Ron Jones, der echte Mr. Ross unterrichtet Geschichte in Palo Alto, einer kalifornischen Highschool. Die Schüler glauben nicht, dass eine Minderheit eine Mehrheit gegen ihren Willen einschüchtern und beherrschen kann. Wenn die Mehrheit der Deutschen keine Nazis waren, warum hat dann keiner versucht, den Holocaust zu verhindern?

Diese Frage einer Schülerin bewegte 1967 Ron Jones dazu, ein Experiment zu starten. Er wollte, dass die Schüler erfahren, wie es damals in Deutschland zuging. Sie sollten selbst erleben, was es heißt, einer oder mehreren Personen Gehorsam zu leisten; aus Angst, ausgeschlossen, bestraft oder denunziert zu werden. Disziplin, Gemeinschaft und Solidarität werden als neue Tugenden in der Klasse einstudiert. Als die Gruppe zur Aktion schreitet und eine Bewegung auslöst, die sich in der ganzen Schule und darüber hinaus ausbreitet, gerät
das Experiment außer Kontrolle. Die Schüler sind nicht nur bereit, ihre Individualität aufzugeben, sondern zwingen andere Schüler, indem sie diese unter Druck setzen, Mitglied der Welle zu werden.

Durch Instrumente wie Angstpropaganda und Manipulation werden in den Menschen tiefsitzende Mechanismen von Angst und Gehorsam in Gang gesetzt.
Dreiviertel der Durchschnittsbevölkerung können – einer Autorität folgend – andere unschuldige Menschen quälen, foltern und liquidieren. Zu dieser Erkenntnis kam Stanley Milgram bei seinen wissenschaftlichen Experimenten mit simulierten Elektroschocks. Obwohl keine direkte Parallele zwischen diesen Experimenten und dem Nationalsozialismus besteht, so zeigen beide die Bereitschaft von Menschen, im Rahmen einer vorgegebenen Ordnung ohne moralische Erwägungen und Hinterfragungen zu funktionieren.
Zehn Jahre war das ein wohlgehütetes Geheimnis . Erst dann entschloss sich Ron Jones die Ereignisse zu veröffentlichen.

Die Aufführungen fanden vom 22. bis 24. April 2022 in der TV-Halle in Bammental statt.

Pressestimmen

Pressestimme des Theaterstücks "Die Welle"
Plakat Zusammenbruch

Zusammenbruch – 2020

Nach „Ziemlich beste Freunde“ präsentieren wir Ihnen vom 6. bis 8. März 2020 das Theaterstück „Zusammenbruch“ von Joshua Sobol (deutsch von Gundula Schiffer).

Zum Inhalt

Plakat Zusammenbruch

„Zusammenbruch“ zeigt das Scheitern eines traditionellen Familienunternehmens – des Pharmakonzerns Abir – im persönlichen wie im beruflichen Bereich.

Zu Beginn stand das Wohl des Menschen an erster Stelle. Manny Abir erforscht, entwickelt und bringt zusammen mit dem amerikanischen Milliardär Bill Samuelson, der den Abir Konzern mit einer großen Summe Geld unterstützt, ein schmerzlinderndes Medikament auf den Markt. Es handelt sich um ein neuartiges Opiat – Bondolefin –, welches angeblich nicht süchtig macht. Sein Sohn Tom wird nach einem schweren Unfall zu einem Krüppel. In Folge der väterlichen Schmerztherapie wird er opiumsüchtig.

Der moralische Konflikt zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Geld und Glück sorgt für spannungsgeladene Konfrontationen. Am Ende muss jeder einzelne für sich entscheiden, welches Leben er führen will.

Wir freuen uns, Ihnen dieses Theaterstück bereits heute ankündigen zu dürfen.

  • Datum: 6. bis 8. März 2020, jeweils 20 Uhr bzw. 16 Uhr am Sonntag
  • Veranstaltungsort: TV-Halle Bammental, Hauptstraße 74
  • Reservierungen per E-Mail unter kontakt@lavita-bammental.de oder direkt bei der Regisseurin unter Tel. 0171 65 11 991.
  • Vorverkauf: Buchhandlung Staiger Bammental, Tabakwaren Beck Bammental

Pressestimmen

„Regisseurin Edith Flory hatte den Stoff entdeckt und sofort gewusst, dass sie die darin enthaltene Themenvielfalt über den fiktiven Pharmakonzern Abir auf die Bühne in Bammental bringen will. (…) Am Ende eines gelungenen Theaterabends durften sich alle Akteure vor und hinter der Bühne von reichlichem Applaus feiern lassen.“

Zitat aus RNZ-Artikel von Anna Haasemann-Dunka, März 2020
Pressestimme des Theaterstücks "Zusammenbruch"
Plakat Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde – 2019

Die Theatergruppe La Vita präsentierte die Komödie „Ziemlich beste Freunde“ nach dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache.

Der Film wurde ab dem 2. November 2011 in französischen und belgischen Kinos gezeigt. In Frankreich wurde er im selben Jahr mit über 19 Millionen Kinobesuchern zur erfolgreichsten Komödie und zum dritterfolgreichsten Film. Zuschauer und Presse zeigten sich von der Inszenierung beeindruckt.

Die Geschichte einer bewegenden Freundschaft

Plakat Ziemlich beste Freunde
Foto: Florian Föhrenbach

Die Handlung beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte des ehemaligen Geschäftsführers des Champagnerherstellers Pommery, Philippe Pozzo di Borgo, der zum Tetraplegiker wurde, als er 1993 beim Paragliding verunglückte (im Film gespielt von François Cluzet). Der wohlhabende, aber isoliert lebende Philippe erfährt neuen Lebensmut durch die Freundschaft mit seinem langjährigen Pflegehelfer Driss (Omar Sy). Durch seine unkonventionelle Art schafft Driss es, Philippe aus seiner Lethargie zu holen.

Als der querschnittsgelähmte Aristrokrat Phillipe gerade einen neuen Pfleger sucht , platzt Driss, ein Kleinkrimineller, in die gezwungene und steife Atmosphäre ein. Driss stellt sich vor, weil er beim  Arbeitsamt belegen muss, dass er sich um eine Anstellung bemüht. Philppe, der Mitleid generell nicht erträgt, spricht die direkte und entwaffnende Offenheit des jungen Mannes an und engagiert ihn. Es ist genau das, was er braucht, nämlich kein Mitleid. Nach und nach bringt Driss Leben in den Schatten des Aristokraten. Beide haben Gemeinsamkeiten, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. Philippe ist aufgrund seiner Querschnittslähmung auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Und auch Driss braucht Unterstützung, nicht nur in finanzieller Form. Driss kommt aus den Banlieues und hat mit seiner kriminellen Vorgeschichte kaum eine Chance in der Gesellschaft, und Philippe ist aufgrund seiner Behinderung von der Teilhabe an der Gesellschaft ausgeschlossen. Beide Personen, lernen durch die Freundschaft und entwickeln sich weiter. so bringt Driss Lebensfreude in Philippes Leben und holt ihn aus seiner Depression. Für Driss bedeutet es, den Weg aus den Banlieues zu schaffen und lernt Verantwortung zu übernehmen.

Pressestimmen

„Das ist Regisseurin Edith Flory zu verdanken. Sie bewies einmal mehr, dass sie mit der Stückeauswahl viel frischen Wind in die Laientheaterszene bringt und dass ihr dies das Schauspielerteam aus jungen und gestandenen Darstellern dankt. (…) Was ich möchte, ist nicht Spielen auf die Bühne zu bringen, sondern Leben“, sagte Edith Flory, und das ist ihr und den Darstellern zu 100 Prozent gelungen.“

Zitat aus RNZ-Artikel von Anna Haasemann-Dunka, 25.11.2019
Plakat Einer flog über das Kuckucksnest

Einer flog über das Kuckucksnest – 2018

La Vita präsentierte das Stück im November 2018 im Evangelischen Gemeindehaus Bammental.

Zum Inhalt

Plakat Einer flog über das Kuckucksnest

Das Theaterstück „Einer flog über das Kuckucksnest“ geht auf einen 1962 erschienenen Roman des US-amerikanischen Autors und Aktionskünstlers Ken Kesey zurück. Der Schriftsteller, der unter anderem als Pfleger in einer psychiatrischen Anstalt gearbeitet hatte, verarbeitet in dem Buch seine Erfahrungen und thematisiert die Vorgänge in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt in den USA. Kesey beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf den menschlichen Geist und kritisiert den ausgeprägten Behaviorismus seiner Zeit.

„Er (der Roman) ist eine Parabel über die als totalitäres System empfundene Gesellschaft, die dem Individuum nur die Wahl zwischen unterwürfiger Selbstaufgabe oder aber Ausschluss und Bestrafung lasse.“ (Wikipedia, abgerufen am 1.10.18)

„Hervorragend inszeniert und gespielt“, das schreiben die Gemeindenachrichten für Bammental über das von La Vita im November 2018 gespielte Stück „Einer flog über das Kuckucksnest“. Udo Hessenauer übernahm die Rolle des Randy McMurphy, dem wegen Gewalt- und Sexualdelikten eine Gefängnisstrafe droht. Um dieser zu entgehen, täuscht er eine psychische Erkrankung vor und wird in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Oberschwester Ratched, die von Tine Kress gespielt wurde, traktiert die Patienten mit Demütigungen. McMurphy gelingt es ihr die Stirn zu bieten, bezahlt seinen Widerstand aber mit dem Tod.
Autor Ken Kesey, verarbeitet mit dem Stück eigene Erfahrungen als Pfleger in einer psychiatrischen Anstalt in den USA.

Pressestimmen

„Die Theatergruppe La Vita und vor allem Regisseurin Edith Flory sind dafür bekannt, dass sie sich immer wieder Herausforderungen stellen – so auch diesmal. (…) In Udo Hessenauer fand Edith Flory die Idealbesetzung, und das nicht nur weil er vom Aussehen her der jüngere und hübschere Bruder von Jack Nicholson sein könnte.“

Zitat aus Gemeindenachrichten Bammental, Nr. 50, 14.12.2018
Plakat Die Welle

Die Welle – 2017

La Vita präsentierte Ende Oktober 2017 und im April 2022 das Stück „Die Welle“.

Zum Inhalt

Plakat Die Welle

Es ist erstaunlich: Nach Ende des Dritten Reiches behaupteten viele Deutsche, nichts von der Judenvernichtung gewusst zu haben. Dorfbewohner, Lehrer, Bahnmitarbeiter und Ärzte gaben an, nichts von den Grauen in den Konzentrationslagern mitbekommen zu haben. Wie konnte das sein? Diese Frage stellte sich 1966 auch eine Schulklasse an der Cubberley High School in Palo Alto. 

Der Geschichtslehrer Ron Jones entschloss sich ein Experiment durchzuführen, das er „The Third Wave“ nannte. Dazu teilte er seinen Schülern verschiedene Rollen zu und unterwarf sie bestimmten Einschränkungen und strengen Regeln. Mitglieder der „Bewegung“ mussten einen speziellen Gruß anwenden und Mitschüler melden, die sich nicht an die Regeln hielten. Die beiden Leitgedanken des Experiments „Strength through discipline“ („Stärke durch Disziplin“) und „ Strength through community“ („Stärke durch Gemeinschaft“) erhob Jones zum Dogma und stellte einen starken Gemeinschaftssinn in den Mittelpunkt. Nichtmitglieder wurden daran gehindert, das Klassenzimmer zu betreten.

Erschreckenderweise erhielt Jones sehr schnell eine Antwort auf die Eingangsfragen. Die Schüler ließen sich mit großer Leichtigkeit vereinnahmen und manipulieren. Der Geschichtslehrer sah sich genötigt, das Experiment vorzeitig abzubrechen, damit niemand ernsthaft zu Schaden kam. Die neu eingeführten Strukturen führten zwar dazu, dass Außenseiter verstärkt eingebunden wurden, auf der anderen Seite nahm das Mobbing von Schülern, die nicht mitmachen wollten, ungeahnte Ausmaße an. Jones beobachtete auch bei sich selbst Veränderungen. Die Grenzen zwischen „Diktator spielen“ und „Diktator sein“ verschwammen zusehends.

Die Erfahrungen des Experiments zeigen, wie leicht sich Menschen auf einen falschen Weg führen lassen, einem Anführer unterordnen und im Namen der Gruppe Andersdenkende unterdrücken können. Bemerkenswert ist die hohe Geschwindigkeit, mit der sich entsprechende Verhältnisse etablieren können. „Die Welle“ ist Mahnung für uns alle, den gesunden Menschenverstand anzuschalten und sich nicht von totalitären Tendenzen vereinnahmen zu lassen. Auch sollten wir wachsam sein und uns stets für die Meinungsfreiheit und Toleranz stark machen. Das beginnt schon im Alltag, wenn Kollegen in der Gruppe gemoppt oder Menschen, die zu einer Minderheit gehören, beleidigt werden.

„The Third Wave“ bildete die Basis für den US-amerikanischen Fernsehfilm „Die Welle“ von 1981, der unter der Regie von Alex Grasshoff realisiert wurde. Die Geschichte wurde aber vor allem durch das „Buch zum Film“ von Morton Rhue (Todd Strasser) bekannt. Es orientiert sich eng an der dramaturgischen Struktur des Filmdrehbuchs, fügt aber einige Szenen und Figuren hinzu. Das Buch wird in vielen Bundesländern für den Unterricht empfohlen.

Vor nunmehr über 30 Jahren hat der Dramatiker Reinhold Tritt „Die Welle“ als Theaterstück aufbereitet und inszeniert. Es hat sich inzwischen zum Klassiker entwickelt und wird wohl auch in Zukunft nichts von seiner Aktualität einbüßen. Das ist die bedrückende Erkenntnis, die sich dem geneigten Zuschauer aufdrängt.

Pressestimmen

„Dieses fast unglaubliche Geschehen verkörperte die Schauspielgruppe um Edith Flory sehr glaubhaft. (…) Wer La Vita und Edith Flory kennt, weiß, dass es ihr Ziel ist, Themen auch durch Einsatz von Medien und Musik deutlicher und berührender zu gestalten.“

Zitat aus RNZ-Artikel, 23.10.2017
Pressestimme des Theaterstücks "Die Welle"
Plakat Rainman

Rain Man – 2015

Nach dem großen Erfolg von „Harry & Sally“ präsentierte die Theatergruppe „La Vita“ vom 27. bis 29. November 2015 „Rain Man“ von Dan Gordon nach dem Hollywoodfilm von Barry Morrow.

Zum Inhalt

Plakat Rainman

Der gefühlskalte Autohändler Charlie Babbitt hat seinen Vater viele Jahre wegen eines Streits nicht gesehen. Als sein Vater letztlich verstirbt und Charlie zur Testamentseröffnung geht, hofft er auf eine große Erbschaft. Stattdessen muss er erfahren, einen autistischen Bruder namens Raymond zu haben, von dessen Identität er zuvor noch nichts wusste und genau dieser Bruder das gesamte Erbe in Höhe von sieben Millionen US-Dollar vererbt bekam. Charlie selbst erbte lediglich die Rosenstöcke aus dem Garten und das Auto, einen Buik Roadmaster Cabriolet Baujahr 1949. Charlie sieht dies als Racheakt seines Vaters an und entführt seinen Bruder aus dem Heim, um an das Erbe heranzukommen. Es wird immer abends um Punkt 19:00 Uhr gegessen und um 23:00 Uhr das Licht ausgemacht. Dienstags kommt Wackelpudding auf den Tisch und wenn es Fischstäbchen gibt, müssen es genau acht Stück sein. Raymond braucht seine Rituale. Er ist ein Savant (Gelehrter). Charlie sieht ihn nur als einen zurückgebliebenen Behinderten an, der nicht mit seinem Umfeld umgehen kann. Doch seine einzigartige Fähigkeit mit Zahlen umzugehen erbringt Charlie einen großen Gewinn beim Blackjack. Im Laufe der Reise verliert der eigentliche Grund der Entführung immer mehr an Bedeutung. Die beiden bauen ein brüderliches Verhältnis zu einander auf. Raymond, der sein ganzes Leben im Heim verbrachte, lernt ganz neue Seiten des Lebens kennen und lieben. Charlie dagegen findet durch seinen Bruder Zugang zu seiner Kindheit und somit auch zu sich selbst. Der eiskalte Charlie erfährt durch seinen Bruder Nähe, Geborgenheit und Emotionalität, was er bei seinem Vater nie erfahren hat.

Exkurs: Der wahre Rain Man

Kim Peek´s erstaunliche Fähigkeiten hatten den Autor Barry Morrow zum Drehbuch für den Hollywoodfilm „Rain Man“ inspiriert, welcher 1988 in die Kinos kam und vier Oskars gewann. Peek war ein Savant (Gelehrter). Das visuelle System seines Gehirns erlaubte es ihm, den Inhalt einer Buchseite in wenigen Sekunden zu speichern. Er kannte tausende von Büchern auswendig und speicherte beliebte Daten wie Namen und Zahlen sowie das komplette Straßennetz aller Staaten der USA. Allerdings musste Peek sein ganzes Leben lang rund um die Uhr betreut werden. Er verstarb am 19.12.2009 im Alter von 58 Jahren.

Großes Kino

Unsere Rain Man-Aufführungen stießen auf ein sehr positives Echo. Die Gemeindenachrichten Bammental fragen sich bange, ob es einem als Zuschauer gelingen konnte, die übermächtigen Vorbilder aus dem Spielfilm von 1988 mit Dustin Hoffman und Tom Cruise, auszublenden. Die Frage wird eindeutig bejaht und der Artikel bescheinigt La Vita „durch die Kombination von Musik, Vorhang und Lichttechnik neue Bilder kreiert“ zu haben. Das gesamte Ensemble überzeuge nachhaltig. Ein positives Fazit zieht auch die Rhein-Neckar-Zeitung und nennt die Aufführungen „großes Kino“.

Pressestimmen

„La Vita schafft es par excellence auf der minimalistischen Bühne durch die Kombination von Musik, Vorhang und Lichttechnik neue Bilder zu kreieren. Ermöglicht wird dies durch die Einbindung aller Aktiven auf und hinter der Bühne. Das gesamte Ensemble überzeugt nachhaltig, dass die echte Bruderliebe durch nichts ersetzt werden kann.“

Zitat aus Gemeindenachrichten Bammental, Nr. 50, 11.12.2015

„Mit Stéphane Diehl als Raymond und Sebastian Oswald als Charlie war das gro­ßes Kino vor zwei Mal ausverkauftem Haus bei den Abendvorstellungen und ei­ner ebenfalls gut besuchten Matinée. Das Publikum bedankte sich mit Hände­schütteln, anerkennendem Schulter­klopfen und viel Lob auf den Lippen. (…)
Stéphane Diehl agierte zumeist in geduckter Haltung, mit scheuem Blick vin unten, spielte nervös mit den Fingern, sprach bruchstückhaft. Bei aller Tragik hatte das Stück komische Momente. (…)
Doch auch die schauspielerische Leis­tung von Sebastian Oswald als Charlie wusste sie zu würdigen. Schließlich sei es seine erste große Rolle gewesen.“

Zitat aus RNZ-Artikel von Anna Haasemann-Dunka, 4.12.2015
Pressestimme des Theaterstücks "Rain Man"
Plakat Harry&Sally

Harry & Sally – 2015

Vom 17. bis 19. April 2015 präsentierte La Vita Harry und Sally, eine der schönsten Liebeskomödien aller Zeiten.

Inhalt

Plakat Harry&Sally

Bei der ersten Begegnung ist Sally gerade neu in New York und renoviert ihre Wohnung. Harry, der Freund ihrer besten Freundin Amanda, hilft ihr dabei. Eine telefonische Salatbestellung wird bei ihr zum Exzess mit Extrawünschen. Harry betrachtet das Ganze sehr amüsiert. Er ist ein Typ, der das Leben leicht nimmt.

„Lust auf Sex während der Renovierungsarbeiten?“

Sally ist entrüstet, schließlich ist Harry mit ihrer besten Freundin Amanda zusammen.

„Lass uns einfach nur Freunde sein.“

Für Harry ist klar, Männer und Frauen können niemals befreundet sein – weil ihnen immer der Sex dazwischen kommt! Dieses Phänomen beschreibt die Psychologie inzwischen sogar schon als „Harry-und-Sally-Syndrom“ bezeichnet. Geprägt wurde dieser Fachbegriff durch den gleichnamigen Hollywood-Film von 1981 von Regisseur Rob Rainer.

Fünf Jahre nach ihrer ersten Begegnung treffen die beiden sich zufällig wieder. Harry steht kurz vor der Hochzeit mit Helen. Das hält Harry jedoch nicht davon ab, wieder mit Sally zu flirten und sie zum Essen einzuladen. Zu einer Verabredung kommt es jedoch erst einige Zeit später, als beide verlassen von ihren Partnern erst einmal von einer Beziehung die Nase voll haben. Sie werden richtig gute Freunde, die sich alles erzählen können, die vor einander keine Masken aufsetzen müssen, die sich zusammen amüsieren und sehr viel Zeit miteinander verbringen. Sollte Harry sich mit der These über die Freundschaft zwischen Männer und Frauen doch geirrt haben? Sally will Harry mit ihrer Freundin Marie verkuppeln und Sally selbst möchte sich Jack, den besten Freund von Harry, angeln. Doch der Plan geht anders aus. Jack und Marie verlieben sich ineinander und sowohl Harry, als auch Sally stehen wieder alleine da.

Der Film

Lange bevor über „Sex and the City“ geredet wurde, schrieb bereits Nora Ephron offen und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen über Frauen, Beziehungen und das Leben in New York. Mit dem Drehbuch für „Harry und Sally“ erhielt sie eine Oscar-Nominierung und verhalf dem Ganzen mit der Besetzung von Meg Ryan und Billy Crystal zu einem riesigen Erfolg. Die bekannteste, legendärste Szene ist wohl die, in der Sally dem ahnungslosen Harry in aller Öffentlichkeit einen Orgasmus vorspielt – dazu bleibt nur zu sagen „Ich will genau das gleiche, was sie hatte.“

Die Bühnenfassung

Die Bühnenfassung von Marcy Kehan richtet den Hollywood-Klassiker originell und geschickt für die Bühne ein und bietet pointiert witzige Dialoge – begleitet mit einer wunderbar romantischen Liebesgeschichte. Eigentlich sogar mehrere Liebesgeschichten – vor laufender Kamera erzählen die unterschiedlichsten Paare, wie sie zueinander gefunden haben und zaubern damit ein Lächeln auf jedes Gesicht.

Pressestimmen

„Im vollbesetzten Saal verfolgte das begeisterte Publikum eine verwirrende Zeitreise zweier Verliebter, die im Abstand mehrerer Jahre eine Achterbahn der Gefühle durchleben.“ (…) Auch die übrigen Mitwirkenden stellten ihre hohe DarsteIlungskunst unter Beweis. Lebendig und unaufdringlich spielten ihre Rollen sehr gut.“

Zitat aus Gemeindenachrichten Bammental, Nr. 18, 30.4.2015

„Die Theatergruppe La Vita hatte sich einmal mehr übertroffen. Alles sollte stimmig sein und passen, um die Liebeskomödie perfekt zu inszenieren. Regisseurin Edith Flory weiß, was sie ihrer Schauspielgruppe abverlangte. Am Ende ergriff sie deshalb das Mikrofon und bedankte sich reihum bei allen, die zum Gelingen der Aufführung ihren Beitrag geleistet hatten.“

Zitat aus RNZ-Artikel von Anna Haasemann-Dunka, 20.04.2015
Pressestimme des Theaterstücks "Harry und Sally"
Plakat Frankenstein

Frankenstein – 2013

Inhalt

Plakat Frankenstein

Dreihundert Meilen von der letzten menschlichen Behausung entfernt zieht eine seltsame Gestalt über das Eis der Arktis. Mit den Kräften am Ende wird sie von einem Expeditionsschiff, das sich auf der Suche nach der Nordwestpassage befindet, an Bord genommen. Captain Walton, ehrgeiziger Expeditionsleiter, versucht den schwer kranken Mann gesund zu pflegen. Nachdem Viktor Frankenstein, so der Name des Geretteten, zu Kräften gekommen ist, erzählt er Captain Walton seine Lebensgeschichte: Frankenstein ist Wissenschaftler und hat ein menschliches Wesen erschaffen…

Hintergrund und Deutung

Frankenstein erinnert an den Prometheus aus der griechischen Mythologie sowie an Goethes Faust, der einen Pakt mit dem Teufel eingeht und seine Seele verkauft. Das Stück kritisiert den technologischen Machbarkeitswahn; die unerbittliche menschliche Vernunft, die versucht, sich auf die
gleiche Stufe mit „Gott“ zu stellen und sogar vor der Erschaffung künstlichen Lebens nicht zurückschreckt. Es regt an, über die moralischen Grenzen der Wissenschaft nachzudenken. Oft liegen Nutzen und Schaden nah beieinander. Bringen zum Beispiel Clon-Experimente die Menschheit weiter oder stellen sie eine gefährliche Entwicklung dar, die unser moralisches Wertesystem aus den Angeln hebt?

Liebe und Zuneigung

So Furcht erregend das von Frankenstein erschaffene Wesen auch erscheinen mag, im Grunde ist es nicht böse. Es möchte von seinem Schöpfer und der Gesellschaft anerkannt werden. Es erhofft sich Liebe und Zuneigung, damit es ein eigenes „Ich“ herausbilden kann. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Es wird verstoßen und ausgegrenzt. Als es helfen will, wird es sogar angegriffen. Es kommt zu einem tragischen Unfall. Zu groß sind die Vorurteile gegen das Geschöpf, das in Aussehen und Verhalten nicht den Normen entspricht. Frankenstein erweist sich als „schlechter Vater“ und lässt „sein Kind“ fallen, weil er es zu hässlich findet. Das Geschöpf verfällt in Traurigkeit und Selbstmitleid. Die Enttäuschung über die Zurückweisung schlägt in Hass und Gewalt gegen seinen Schöpfer um. Es verübt sogar einen Mord, um sich zu rächen.
Doch auch sein Schöpfer Dr. Frankenstein ist nicht per se ein Bösewicht. Ursprünglich ist er angetreten, um große Taten für die Menschheit im Sinne der Wissenschaft zu vollbringen. Er entdeckt das Geheimnis, wie man toten Stoffen Leben einhauchen kann. Doch sein Projekt gerät außer Kontrolle. Als er das Außmaß seiner Entdeckung erkennt, ist es bereits zu spät. Durch den Versuch, sich der Verantwortung für sein Handeln zu entziehen, wird er schuldig.
Obwohl nicht von „Gott“ erschaffen, macht sich das Geschöpf über moralische Fragen Gedanken. Sein „instinktives“ Gefühl für moralische Werte existiert auch ohne Wissen von Gott. Das Stück wirft damit die Frage auf, inwieweit Moral durch Religion vermittelt wird, also anerzogen ist oder auch unabhängig davon auf weltlicher Ebene existiert und zumindest teilweise angeboren ist.
Nach psychologischen Deutungen leidet Frankenstein an einer schizotypischen Persönlichkeitsstörung und spaltet das “Ungeheuer” in einer Form von Spaltungsfantasie von sich selbst ab.

Die Autoren

Das Theaterstück Frankenstein wurde von Bernd Klaus Jerofke geschrieben. Er verwendete Motive aus dem weltbekannten Roman „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ von Mary Shelley (1797-1851). Die Autorin gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Romantik. Shelleys Ehemann Percy war mit Luigi Galvani und vielen anderen Wissenschaftlern aus der damaligen Zeit befreundet.
Vorausgegangen war im 18. Jahrhundert die Erfindung der Voltaschen Säule von Alessandro Volta. Mit dieser Apparatur, die bis zu 100 Volt erzeugt, konnte man an toten Tierkörpern und menschlichen Leichen Muskelbewegungen auslösen. Somit war 1818 die Zeit reif für eine literarische Verarbeitung eines solchen Themas.

Personen und Darsteller

GeschöpfStéphane Diehl
Captain WaltonBenjamin Grießmann
Leutnant RohwerJan Kiefer
MaatLeonard Küpers
Viktor Frankenstein (im Jugendalter)Sebastian Oswald
Eilsabeth Lawenza (im Jugendalter)Janna Oswald
Henri Clerval (im Jugendalter)Matthias Nitsch
Justine Moritz (im Jugendalter)Jenny Jansen
Vater von FrankensteinPfarrer Zimmermann
Mutter von FrankensteinSabine Ollram
Elisabeth LawenzaTine Kress
Viktor FrankensteinMatthias Windmaier
Henry ClervalSebastian Stürzl
William FrankensteinKevin Hambrecht
Justine MoritzSandra Flory
Geselle 1Robert Jeßner
Geselle 2Sebastian Oswald
Professor WaldmannFlorian Föhrenbach
2 StudentinnenSandra Flory, Tine Kress
RichterRobert Jeßner
Kerkermeister und GehilfeMatthias Nitsch
Geschöpf-FrauConny Diehl
LiebespaarJenny Jansen, Matthias Nitsch
Mädchen und VaterChantal Diehl, Sebastian Oswald
Volk (hinter der Bühne)Conny Diehl, Matthias Nitsch
Volk (im Publikum)Ronald Stoll, Conny Diehl, Leonard Küppers
Musikalische BegleitungSebastian Stürzl, Jan Kiefer
TechnikAndreas Sperling, Tim Christoph, Felix Dornschneider
MaskeSabine Ollram, Gudrun Hufnagel, Sonja Ziegler, Sigrun Heinrich, Leticia Sonntag
SouffleuseChrista Zekri

Dank

Für die Unterstützung bei der Vorbereitung zu unserem Theaterstück bedanken wir uns herzlich bei:

  • Tabakwaren Beck, Buchhandlung Staiger, BSB, Bammental
  • (Kartenvorverkauf)
  • Dilsberger Burgbühne (Ausleihen von Kostümen)
  • BASPO EUROSPORT (Werbung)

… und allen Freunden und Gönnern, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen.

Pressestimmen

„Regisseurin Edith Flory fand in Sté­phane Diehl, der Frankensteins Ge­schöpf spielt, die Idealbesetzung. (…) Die Akteure waren gefordert, über ihre Grenzen zu gehen, das eigene Ich zu vergessen und mit der von ihnen ge­spielten Person eins zu werden. Das stell­te sie gerade in Szenen, in denen Ver­zweiflung, Hoffnungslosigkeit, Hass und Trauer darzustellen waren, vor große He­rausforderungen.“

Pressestimme des Theaterstücks "Frankenstein"
Zitat aus RNZ-Artikel von Anna Haasemann-Dunka, 2013
Plakat Loriot

Loriotabend – 2012

Am 16. und 17 März 2012 präsentierte La Vita einen Loriot-Abend mit ausgewählten Stücken des deutschen Humoristen.

„Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“

Inhalt

Plakat Loriot

Vicco von Bülow begann seine Karriere als Werbegrafiker und Karikaturist. In seinem Lebenswerk verarbeitete er auf einzigartige Weise die Alltagskultur der Bundesrepublik Deutschland. Dabei griff er wichtige gesellschaftliche Ereignisse und besondere politische Momente auf. Als Schauspieler faszinierte er mit einer unglaublichen Wandlungsfähigkeit. Neben dem gemeinen Spießbürger parodierte er Politiker, Fernsehprominente und Künstler. Loriots Schaffen mündete Ende der 1980er/Anfang der 1990er-Jahre in zwei großartigen Spielfilmen: „Ödipussi“ und „Pappa ante Portas“. Doch nicht nur Film, Fernsehen und Bildende Kunst hatten es dem vielseitigen Humoristen angetan. 1985 inszenierte er seine erste Oper an der Stuttgarter Staatsoper.
Über seinen Tod hinaus verkörpert Vicco von Bülow wie kein anderer die Seele des deutschen Humors. Loriot starb am 22. August 2011 im Alter von 87 Jahren in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche.
Der Künstlername Loriot ist die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentieres der Familie von Bülow. In der mecklenburgischen Heimat des Adelsgeschlechtes ist Vogel Bülow eine übliche Bezeichnung für den Pirol.

Programmübersicht und Mitwirkende

  • Begrüßung und einleitende Worte
    Benjamin Grießmann
  • Herren im Bad
    Herr Müller-Lüdenscheid: Matthias Windmaier
    Herr Dr. Klöbner: Ronald Stoll
    Ein Herr: Karl-Heinz Ziegler
  • Bewegende Worte (1):
    Die größte Zeitung (BZ)
    Laudator: Benjamin Grießmann
  • Eheberatung
    Psychologin: Cosmea Abraham-Herbold
    Herr Blöhmann: Matthias Windmaier
    Frau Blöhmann: Christine Kress
  • Bundestagsrede und Gesetz zur Steuerermäßigung
    Moderator: Karl-Heinz Ziegler
    Werner Bornheim (MdB): Benjamin Grießmann
  • Der Kosakenzipfel
    Frau Pröhl: Sandra Flory
    Herr Pröhl: Matthias Nitsch
    Frau Hoppenstedt: Sabine Ollram
    Herr Hoppenstedt: Ronald Stoll
    Kellner: Karl-Heinz Ziegler
  • Skat
    Herr Moosbach: Matthias Windmaier
    Herr Striebl: Ronald Stoll
    Herr Vogel: Stéphane Diehl
    Kellner: Karl-Heinz Ziegler
  • Parkgebühren
    Politesse: Christine Kress
    Ein Herr: Sebastian Oswald
    Ehepaar: Cosmea Abraham-Herbold und Ronald Stoll
    1. Polizist: Matthias Nitsch
    2. Polizist: Sebastian Stürzl
  • Bewegende Worte (2): An die Jugend
    vorgetragen von Stéphane Diehl
  • Opernkasse
    Gattin: Cosmea Abraham-Herbold
    Gatte: Ronald Stoll
    1. Kassiererin: Sabine Ollram
    2. Herr: Matthias Nitsch
    2. Kassiererin: Sandra Flory
    3. Herr: Karl-Heinz Ziegler
  • Farbfernsehen
    vorgetragen von Matthias Windmaier und Karl-Heinz Ziegler
  • Fernsehabend
    Ehepaar: Cosmea Abraham-Herbold und Ronald Stoll
  • Advent
    vorgetragen von Matthias Windmaier
  • Feierabend
    Hausfrau: Christine Kress
    Herrmann: Matthias Windmaier
  • Moderation: Benjamin Grießmann und Christine Kress
  • Regie: Edith Flory
  • Musik: Jan Kiefer
  • Technik: Andreas Sperling
  • Souffleuse: Christa Zekri